#whomademyclothes

In der Woche vom 18. – 24. April findet die Fashion Revolution Week statt. Die Aktionswoche läuft unter dem Hashtag #whomademyclothes.

KonsumentInnen haben die Möglichkeit über die Website der Fashion Revolution Hersteller direkt anzusprechen und zu fragen, woher die eigenen Kleidungsstücke kommen und wer genau sie angefertigt hat. Das Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für die Thematik zu steigern. Die Transparenz darüber, unter welchen Bedingungen Kleidung hergestellt wird, soll ein erster Schritt zur Revolution der Kleidungsindustrie sein.

Am letzten Tag der Aktionswoche, am 24. April sind alle TeilnehmerInnen dazu aufgefordert, ihre Kleidung auf links zu drehen. So wird das Label „Made in …“ sichtbar und jeder kann zeigen, wer seine Kleidungsstücke hergestellt hat.

Besucht doch auch mal Fashion Revolution Day Germany auf Facebook.

Wo kann man in Kiel fair shoppen?

Blutsgeschwister – Kehdenstraße 5, 24103 Kiel
Frau Beta – Wilhelminenstraße 27, 24103 Kiel
LaShirt (T-shirts mit Motiven von Kieler Künstlern)
Pyua (Skykleidung)
Tofte – Rathausstraße 8, 24103 Kiel
LovliSue – erhältlich auch bei Arche Naturschönheit, Schülperbaum 26, 24103 Kiel

Woher weiß man, dass Kleidung fair produziert wurde?

Tofte stand uns schon einmal Rede und Antwort zum Thema faire Arbeitsbedingungen, auch wenn es kein offizielles Siegel gibt, vertrauen wir auf die Ehrlichkeit der Ladenbesitzer. Nun, sofern man nicht die Möglichkeit hat, den Hersteller selbst zu fragen, bleibt einem nur der Blick auf Zertifizierungen. Blutsgeschwister und das Label Armed Angels (erhältlich bei Frau Beta und LovliSue) zum Beispiel sind Mitglied bei der Fair Wear Foundation.

Was bedeutet fair produziert eigentlich?

Marken, die mit dem Fair Wear Foundation Label gekennzeichnet sind, sind garantiert fair produziert. Das bedeutet, dass die Personen, die an der Herstellung der Kleidung beteiligt sind, u.a.

  • freiwillig arbeiten (keine Sklavenarbeit),
  • sind nicht mehr schulpflichtig (keine Kinderarbeit),
  • sie haben geregelte Arbeitszeiten (nicht mehr als 48h/Woche),
  • ihr Lohn ist angemessen in Bezug auf die Lebenshaltungskosten und
  • sie arbeiten unter sicheren und gesunden Bedingungen (d.h. wenn nötig mit entsprechender Schutzbekleidung).

 

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