Spontan unterwegs mobil

Fahrrad kaputt, Bus verpasst und spät dran? In so einem Fall kann die SprottenFlotte ein wahrer Helfer in der Not sein. Das Bikesharing-System gibt es nun schon seit Juli 2019, doch erst vor kurzem kam ich dazu, zum ersten Mal eine Sprotte spontan auszuleihen. #unbezahlteWerbung

Wer in Kiel unterwegs ist, hat die Bikestationen von der SprottenFlotte bestimmt schon mal gesehen. Am Bahnhof, am Rathaus, am Dreiecksplatz – an vielen zentralen Orten stehen die Bikes, fertig zum Ausleihen. Insgesamt sind es 50 Stationen im Kieler Stadtgebiet. Je nach Station gibt es Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder. Auf der Onlinekarte auf www.sprottenflotte.de oder in der nextbike-App ist jederzeit sichtbar, wo die nächste Station ist und wie viele Räder dort stehen.

Genau das rettete uns kürzlich den Abend. Wir waren mit einer Autofahrgemeinschaft in der Nähe von Eckernförde und wurden zurück nach Kiel nur bis Holtenau mitgenommen. Auf dem Weg zum Bus kamen wir an einer SprottenFlotte-Station vorbei und buchten uns spontan zwei Räder. Das Beste: wir mussten nur die einmalige Anmeldegebühr von 1 Euro bezahlen. Die erste halbe Stunde ist bei normalen Fahrrädern kostenlos.

Einfach scannen und losfahren

Aber wie geht das genau? Zuerst haben wir die nextbike-App heruntergeladen. Dort mussten wir dann einmalig 1 Euro bezahlen. Über den QR-Code am Fahrrad konnten wir dann die Ausleihe beginnen. Wir wussten, dass bei uns in der Nähe eine Fahrradstation ist und sind in ca. 18 Minuten dorthin gefahren. Damit war die Fahrt also im kostenlosen Zeitlimit. Beim Abstellen haben wir einfach das Hinterradschloss zugeschoben und in der App die Rückgabe bestätigt. So easy kann es sein!

Die Räder sind einfach zu fahren. Der Sattel lässt sich in der Höhe anpassen, die Gangschaltung hat drei Gänge, es gibt zwei Bremsen, aber keinen Rücktritt. Das Licht geht automatisch beim Treten. Vorne gibt es einen Gepäckträger mit Spanngurten. Um dort einen Rucksack oder eine Tasche zu verstauen, reicht das vollkommen. Sollte irgendwas am Rad kaputt sein, gibt es in der App die Möglichkeit, das anzugeben.

Normalerweise fahre ich mit meinem Leihfahrrad von Swapfiets jeden Tag in Kiel umher, aber für genau so eine Gelegenheit war die SprottenFlotte die optimale Lösung, um CO2-neutral von A nach B zu kommen. Schon oft habe ich die Radstationen gesehen und manchmal waren sogar alle Räder weg. Schön, dass die so gut angenommen werden. Nur blöd, wenn ich gerad ein Rad brauche und keins da ist – dachte ich immer. Aber in der App kann man die Standorte und die verfügbaren Räder online sehen, meist sind diese nicht weit voneinander entfernt. Zudem gibt es die Möglichkeit, 15 Minuten vor Abfahrt zu reservieren. Eine gute Lösung, um nicht vergeblich zu einer Station zu laufen. Für mich bleibt aber mein Swapfiets-Rad die favorisierte Option, denn ich brauche mein Rad, um Einkäufe zu transportieren. Und da ich viel in Gläsern kaufe, ist es mir zu schwer, wenn ich alles von der SprottenFlotte-Radstation bis nach Hause tragen muss.

Die Vorteile im Überblick

  • einfache, spontane Ausleihe
  • 50 Stationen im Stadtgebiet
  • Reservierungsmöglichkeit
  • erste halbe Stunde kostenfreies Fahren (für normale Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder kosten 1-2 Euro pro 30 Minuten)

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