Schneiden auf Glas – eine gute Idee?

Tatort Küche – ein Ort, an dem täglich Lebensmittel zerkleinert und zubereitet werden.  Paprika wird in kleine Würfel geschnitten, Brot in Scheiben, Kräuter gehackt oder Fleisch filettiert. Doch auf welcher Unterlage? Was sind die Vor- und Nachteile von Schneidebrettern aus Kunststoff, aus Holz oder aus Glas? Wir haben uns das mal genauer angesehen und für euch ein paar Informationen zusammengetragen.

Plastik gilt bei einigen allgemeinhin als das optimale Material zum Schneiden, es soll hygienischer sein als Holz und lässt sich einfach reinigen. Doch ist das wirklich so? Mehrere Quellen (NDR, Zeit, Stiftung Warentest) geben an, dass Holz von Natur aus antibakterielle Wirkstoffe enthält und bei richtiger Pflege hygienisch vollkommen unbedenklich ist. Bei jedem Schnitt ein Stück Plastik dazu – wer auf Plastikbrettern schneidet, macht nicht nur Furchen in das Material, es gelangen vermutlich sogar kleine Partikel mit ins Essen. Das klingt nicht sehr appetitlich und ist sicher nicht gesund.

Ein mir bislang nicht so bekannter Werkstoff für Schneidebretter ist Glas. Vom Hersteller werden die Glasschneideplatten als nahezu unzerbrechlich betitelt, da sie aus ESG-Glas, Einscheiben-Sicherheitsglas, hergestellt wurden. Ihre Oberfläche ist porenfrei und somit kann sich dort kein Keim, keine Verfärbung und kein Geruch festsetzen. Durch das Schneiden kommen auch keine Rillen ins Brett, da Messer weicher sind als Glas. Das bringt aber auch einen Nachteil, denn häufiges Schneiden auf Glas lässt die Klinge vom Messer abstumpfen.

Was ist also die beste Lösung? Ich tendiere zu einem Holzbrett und einer Glasplatte. Alles, was farbintensiv oder tierischen Ursprungs ist, würde ich auf Glas schneiden und den Rest auf Holz.

Was meint Ihr zu diesem Thema? Habt Ihr mehrere Schneidebretter?  

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