Nachhaltig Heiraten – Part #2 Kleidung

Im Oktober ist es soweit – ich werde heiraten. Natürlich möglichst umweltfreundlich. Nach und nach werde ich hier die einzelnen Elemente unserer Feier mit euch teilen und damit hoffentlich Anregungen geben, wie Feiern nachhaltig sein kann.

Das Brautkleid – gebraucht, günstig und selbst angepasst

Nein, ich werd es hier nicht vorab zeigen! Aber ich möchte nicht ohne Stolz berichten, dass ich mein Brautkleid im Boho-Style gebraucht für 45 Euro gekauft habe. Ich war selbst überrascht, dass es mir so gut gefiel, aber als ich es anhatte, war es einfach genau mein Stil. Natürlich habe ich noch einige Anpassungen daran vorgenommen. Die Träger gekürzt und weil es tief ausgeschnitten ist, BH-Cups eingenäht. Den BH dazu hab ich ebenfalls gebraucht gekauft. Unter der Brust hab ich einen roten Stoffstreifen mit gesticktem Muster angenäht, damit ich den farblichen Akzent von der Weste des Bräutigams aufgreife. Zudem gibt es auf dem Kleid noch ein paar Verzierungen, die ich selbst daraufsticke. Zum Kleid dazu hab ich zwei Blazer gebraucht gekauft und einen im Glückslokal gefunden. Je nach Wetterlage, Oktober kann ja auch eher kühl und windig sein, wähle ich spontan aus. Schuhe hab ich rote mit Keilabsatz, die hab ich schon viele Jahre und weiß, dass ich darauf bequem laufen kann, auch mehrere Stunden. Damit komme ich auf nicht mal 80 Euro Gesamtausgaben für das Braut-Outfit.

Der Bräutigam trägt Brokat-Muster

Ebenfalls gebraucht haben wir für knapp 20 Euro eine schöne rote Brokat-Weste. Dazu wird er ein weißes Hemd tragen, Hose und Anzugsjacke sind schwarz und bereits in seinem Kleiderschrank vorhanden. Im Moment sucht er noch jemanden, der ihm ein Anstecktuch leiht. Bei den Schuhen wird es ebenfalls etwas Gebrauchtes oder Langlebiges, was auch nach der Feier noch gut getragen werden kann.

Im nächsten Teil erzähle ich mehr zu den Flitterwochen.

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