Kiel macht O(bst) – haltbar. Jetzt ist Apfelzeit.

Die kalte Jahreszeit kommt, Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
Die kalte Jahreszeit kommt, Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Zu viele Früchte gekauft oder Obst auf Gemeinschafts-Streuobstwiesen gepflückt? Durch Einmachen, Trocknen, die Weiterverarbeitung zu Säften oder Einfrieren kannst Du sie bis zu mehrere  Monate haltbar machen. Wichtig für alle vier Methoden: nur frische, gesäuberte Früchte verwenden.

Leckere Chips aus getrocknetem Obst

Fürs Trocknen schneidest Du das Obst in Scheiben oder Hälften. Äpfel und Birnen kannst Du schälen und kurz in Zitronenwasser tauchen, damit sie nicht braun werden. Die Früchte werden auf Schnüre gefädelt und zum Trocknen aufgehängt. Fertig sind die Früchte, wenn sie elastisch sind, aber beim Aufschneiden keine feuchten Stellen mehr sichtbar sind. In einem verschlossenen Gefäß hält sich das Obst für mehrere Monate. Vor allem in den ersten Tagen regelmäßig kontrollieren, ob wirklich alles gut getrocknet war und nichts schimmelt.

Tipp: Fa. Hunkelstide demonstriert auf anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung am 23. November ab ca. 16.30 Uhr, wie Apfelringe hergestellt werden.

Frischer regionaler Saft

Aus Obst kannst du auch leicht Saft herstellen. Für kleine Mengen kannst du einen Entsafter nutzen oder einen Saft-Aufsatz für deinen Fleischwolf kaufen. Bei dünnschaligen Beeren lässt sich der Saft auch durch ein Tuch pressen. Größere Mengen harter Früchte bringst du am besten zu einer Lohnmosterei. Sie stellt aus deinen mitgebrachten Früchten Saft her, tötet Keime durch Erhitzen und füllt die Flüssigkeit ab.

Beim Einfrieren beachten

Obst muss schnell gefrieren, sonst wird es matschig. Du solltest deshalb nie mehr als ein Kilo Früchte auf einmal in den Eisschrank legen. Vorher kurz waschen, in Stücke schneiden und in Gefrierbeutel oder -behälter legen. Gefroren hält Obst acht bis zwölf Monate lang.

Wasserhaltige Sorten wie Birnen und Äpfel verlieren beim Auftauen trotzdem schnell ihre Konsistenz. Mixe sie einfach vorher zu Püree oder stelle ein Kompott her. Bei Steinobst wie Aprikosen und Pfirsiche entfernst Du die Kerne. Nicht für den Eisschrank gemacht sind die meisten Südfrüchte wie Kakis, Litschis oder Bananen. Sie erfrieren dort regelrecht.

Euer Fördegrün Team in Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel – Gesponsorter Blogpost

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.