Gute Tat im neuen Jahr: Müllsammeln

In weniger als 10 Minuten hatten wir einen großen blauen Sack voll mit Feuerwerksmüll gesammelt – und es lag noch jede Menge mehr im Park.

Silvester und Neujahr sind Tage, an denen ich mich für die menschliche Rasse schäme. Sorry, für die harten Worte. Aber ich verstehe einfach nicht, warum Menschen ihre eigene kurze Freude über bunte Lichter am Himmel über den Naturschutz stellen. Allein, wie es an den Folgetagen auf den Straßen und in den Parks aussieht!! Jeder verlässt sich darauf, dass die städtische Müllabfuhr die Straßen wieder säubert.

Seit mehreren Jahren gehen wir am Neujahrstag mit Müllsäcken ausgestattet in der Nachbarschaft Müll sammeln. Die Leute begegnen uns oft mit einem Lächeln, grüßen und bedanken sich für unser Engagement. Aber warum nimmt nicht jeder auf seinem Neujahrsspaziergang, den ja so viele machen, einen Müllsack mit? Es wäre so einfach und doch…so wenige interessieren sich dafür.

Laut Deutscher Umwelthilfe wird an Silvester über 5000 Tonnen Feinstaub freigesetzt – durch Raketen, Böller und anderen Feuerwerkskram. Nicht nur das: Die Tiere in den Parks werden gestört oder sogar verletzt. Die herumliegenden Raketenreste werden fälschlicherweise als Nistmaterial oder Futter gesehen und von den Tieren weiter verteilt oder gefressen. Warum muss das so sein?

Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich, wie viele andere NGOs und Umweltverbände, für ein Verbot von privaten Silvesterfeuerwerk ein. Wer sich weiter dazu informieren möchte, findet unter https://www.duh.de/feuerwerk-protest/ mehr Informationen.

Oder am besten organisiert jeder in seinem Stadtteil regelmäßig Müllsammelaktionen. Die Plattform nebenan.de ist ein gutes Tool, um Leute in den umliegenden Straßen zu erreichen.

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