Fasten und Wandern

Dieses Jahr habe ich mir mal eine angeleitete Fastenkur gegönnt und zwar in Laschendorf in Mecklenburg-Vorpommern. 7 Tage Fasten mit Tee, Wasser und frischen Obst- und Gemüsesäften, dazu jeden Tag 7 bis 14 Kilometer wandern. Eine wundervolle Erfahrung! #unbezahlteWerbung

Mir wurde diese besondere Fastenkur von meiner ehemaligen Fastenleiterin empfohlen und ich muss sagen: es hat sich wirklich gelohnt! Ich fühlte mich rundum bestens betreut, die Ruhe in Laschendorf war unfassbar #lärmfasten. Die Bewegung in der Natur war so herrlich. So erholt bin ich noch nie aus dem Urlaub gekommen! Laschendorf ist ein kleines Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Im Gutshaus gibt es mehrere Ferienwohnungen, die mehrfach im Jahr für Fastengruppen reserviert sind. Fastenleiterin ist Martina Thies, eine erfahrene Fasterin mit norddeutschen Ursprung.

Herrliche Unterkunft im Gutshaus

Am Ankunftstag traf sich die Gruppe coronakonform im Poolhaus. Einige hatten schon zu Hause das Fasten mit Glaubersalz eingeleitet, andere nahmen ihren Start-Drink am Abend vor Ort ein. Ich entschied mich dieses Mal ohne Salz zu fasten. Da ich seit 2018 zweimal jährlich faste, komme ich auch so ganz gut ins Fasten. Tägliche Einläufe sorgen dafür, dass alle Reste aus dem Verdauungsystem herauskommen.

Wanderrouten durch die schöne Natur von Mecklenburg-Vorpommern

Jeden Tag trafen wir uns zur Morgengymnastik. Danach gab es den Morgentee – jeden Tag andere Sorten zum Probieren. “Die Kannen auf dem Tisch müssen leer werden” lautet die Regel. So kam jeder zu seinen ersten Liter Tee am Tag. Während der Teezeit am Morgen gab es auch den morgendlichen Check, alle erzählten nacheinander, wie es ihnen aktuell geht. Die Fastenleiterin hatte für jedes Wehwehchen eine Lösung. Oft war es aber einfach nur Zeit, die jeder sich nehmen musste, bis er im Fasten ankam. Auf den eigenen Körper hören war auch die Devise bei den täglichen Wanderrouten. Jede Tour konnte abgekürzt werden, sodass jeder nach Tageskonstitution entscheiden konnte, wie weit er geht. In Fahrgemeinschaften fuhren wir dann zu den Startpunkten rund um die Müritz und den Plauer See.

Unterwegs gab es immer reichlich Trinkpausen, damit auch jeder ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Und natürlich braucht es dann auch hin und wieder Pinkelpausen, bei denen sich jeder ein Gebüsch oder Baum auswählen konnte. Hier merkte ich schnell: es lohnt sich auch am Hintern Mückenschutz aufzutragen. In meinem Fall war das Kokosöl mit Lavendelöl.

Fastenmahlzeiten ganz nach meinem Geschmack

Mittags gab es dann einen gemischten Obst- und Gemüsesaft, den die Fastenleiterin täglich frisch zubereitete. Wir saßen auf unseren Sitzunterlagen oder einfach auf den Baumstämmen und genossen die unfassbare Geschmacksexplosion im Mund. Eine tolle Stärkung für zwischendurch! Wer sonst etwas schwächelte, konnte sich auch einen Löffel Honig bei der Fastenleiterin abholen. Es war wirklich für alle bestens gesorgt!

Nach 3 bis 4 Stunden waren wir zurück in der Unterkunft. Für die meisten stand nun der gebuchte Yogakurs auf dem Programm. Ich legte mich aber mit Leberwickel ins Bett und ruhte eine Weile. Abends traf sich die Gruppe dann zum gemeinsamen Suppe-Essen. Es gab frisch gekochte Brühen, die mit etwas pürierten Gemüse eine schmackhafte Konsistenz hatte. So hatte ich auch nicht das Gefühl, nur Wasser zu schlürfen, sondern wirklich eine reichhaltige Mahlzeit vor mir zu haben. Es gab jeden Tag eine andere Suppe aus saisonalem Gemüse. Nach dem Essen gab es noch Vorträge und Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen der Ernährung und Gesundheit.

Nach 7 Tagen folgte das große Fastenbrechen. An einer festlich geschmückten Tafel setzten wir uns hin und genossen den Duft von Bratapfelscheiben mit Zimt. Dazu gab es auch Porridge und einen knackigen Apfel, den wir in kleinen Scheiben genüsslich und langsam kauten. Dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat, wo jeder seine Aufbautage selbst gestaltete.

Mehr Informationen zu dem Fastenwandern gibt es auf www.fasten-plus-wandern.de

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