Algen auf dem Teller –
eine gute Idee?

Bisher kannte ich Algen nur in Form von Nori-Algen im Sushi oder als Zusatz bei Karottenlachs. Doch die Vielfalt der Algenküche ist viel größer. Es gibt getrocknete Algenflakes, Algenspaghetti oder auch Meeresalgensalat. Doch wie sieht die Umweltbilanz von Algen aus? Ich habe mit der Kieler Meeresbiologin Dr. Inez Linke von oceanBASIS gesprochen. #unbezahlte Werbung

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Pioneers of Change Online-Kongress

Heute startet der kostenfreie Online-Summit “Pioneers of Change”. Vom 11. bis 23. März werden täglich drei Videos für 48 Stunden freigeschaltet, in denen Menschen ihre Ideen und Projekte zum Thema umweltfreundliche Zukunft vorstellen. Es werden nicht nur Fakten zum Klimawandel erklärt, sondern auch bereits gelebte oder geplante Lösungen näher betrachtet. Die Teilnahme am Summit soll Mut machen und inspirieren, selbst Teil des Wandels zu werden.

Anmeldung über https://pioneersofchange-summit.org/

Saisonal essen: Gebratene Pilze und Ofenkürbis

Hokkaido-Kürbis teilen, Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Die Schale kann dran bleiben. In einer Schüssel mit Öl schwenken und dann auf ein Backblech geben. Ungefähr 15-20 Minuten bei 200 Grad im Ofen garen. Wenn die Kürbisspalten fertig sind, auf einen Teller geben und mit einem Dressing aus Sesammus (Tahin) und Zitronensaft beträufeln. Geröstete Kürbiskerne verleihen dem Ganzen noch etwas mehr Biss.

Für die Pilze Champignons mit Zwiebeln in der Pfanne braten. Wer mag, kann etwas Hafersahne dazugeben. Als Kräuter mag ich ganz gern Thymian an den Pilzen. In diesem Fall hatte ich noch Lauchzwiebeln eingefroren und sie als farbiges Topping mit dazugegeben. Das Auge isst ja mit, und nur ein bunter Teller ist eine gesunde Mahlzeit ;)

Kostenfreier vhs-Kurs zum Klimawandel

Der Kieler Meteorologe Dr. Tobias Bayr vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung ist am Donnerstag, 28. März, um 18 Uhr in einem Förde-Volkshochschulkurs der Gesprächspartner von Kati Luzie Stüdemann. Thema des digitalen Kurses ist “Klimawandel vor der Haustür”.

Die kostenfreie Anmeldung zum Kurs ist über die Webseite der Förde-vhs möglich: https://www.foerde-vhs.de/9/kurs/Die-digitale-Wundertuete-III-Klimawandel-vor-unserer-Haustuer/21F11263W#inhalt

Videotipp: Was die Wissenschaft über den Klimawandel weiß…

Ich möchte euch eine zweiteilige Doku aus der ARD-Mediathek empfehlen. Mai Thi Nguyen Kim und Caroline Wiemann erklären dabei, was die aktuellen wissenschaftlichen Fakten und Unsicherheiten zum Thema Klimawandel sind. Einige kennen Mai vielleicht auch vom unterhaltsamen #maiLab-Format, bei dem sie es schafft, auch komplexe Themen verständlich und mit einer Portion Spaß zu erklären.

Teil 1: Klimawandel: Was die Wissenschaft wirklich weiß (…und was nicht)

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-die-wissenschaft-wirklich-weiss-und-was-nicht-1-2/

Teil 2: Klimawandel: Was wir tatsächlich tun können

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-wir-tatsaechlich-tun-koennen-2-2

Saisonal essen: Feldsalat mit Rote Bete und Walnüssen

So simpel und doch so lecker: Feldsalat mit Rote Bete. Auch im Winter muss man nicht auf Salat verzichten, denn Feldsalat hat jetzt Saison. Dazu einfach eine Knolle Rote Bete im Stück und mit Schale kochen. Dauert länger, aber es bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Nach dem Kochen schälen und in Stücke schneiden. Auf den Salat legen, dazu ein paar Walnusskerne. Beim Dressing gibt es viele Möglichkeiten, ich mag ganz gerne eine Mischung aus Leinöl, Olivenöl, Pfeffer, Salz und fruchtigen Essig.

Noch ein Tipp: Das Rezept schmeckt auch super mit knusprig gebratener Pastinake.

Suche Pachtgrundstück in Kiel und Umgebung

Die Pläne für unser Modulhaus schreiten voran. Ca. 38 Quadratmeter soll es groß sein. Die Suche nach einem Grundstück wird konkreter.

Alles fing im März vergangenen Jahres an: wir wollen ein Tiny House bauen. Erste Grundrisse wurden skizziert. Dann kam die Recherche nach möglichst ökologischen Baumaterialien. Eine erste Kostenaufstellung zeigte, dass wir uns das Vorhaben wohl leisten können. Allein die Aussicht auf ein geeignetes Grundstück trübt die Zuversicht. Wir brauchen ein Pachtgrundstück, dass bebaufähig ist.

Unsere Pläne haben sich vom Tiny House zum Modulhaus weiterentwickelt. Wir wollen aus 3 gebrauchten Seecontainern ein kleines, eingeschossiges Haus in L-Form bauen. Ohne Räder. Transportierbar ist das Haus später nur über Lkw, die mithilfe eines Krans die Container aufladen.

Von den Containern brauchen wir nur das Stahlgrundgerüst. Die Wände werden ersetzt durch Holzwände mit ökologischer Dämmung. Zwei Container werden so aneinander gestellt, dass sie einen großen Raum ergeben, das Wohnzimmer mit offener Küche. Der andere Container ist dann mit Schlafzimmer und Bad ausgestattet und steht im rechten Winkel zu den anderen beiden. Vor der Eingangstür soll es eine Terrasse geben, perspektivisch mit Glas überdacht, wie ein Wintergarten. Um uns das alles besser vorstellen zu können, haben wir ein 3D-Modell mit der kostenfreien SketchUp-App erstellt.

Heizen wollen wir mit einem Kaminofen, der auch Wasser führt und in einen Wasserspeicher leitet. Aufs Dach kommt Solarthermie und irgendwann auch eine Photovoltaikanlage. Das Dach wird ein Flachdach oder ein flaches Satteldach, da können wir uns den Bebauungsvorschriften des jeweiligen Gebietes anpassen. Eine kleinen Garten brauchen wir auch, um Lebensmittel anzubauen und unserer Katze Freilauf zu geben.

Durch ein Onlineseminar für die Standortsuche eines Tiny Houses kamen wir auf den Tipp, einmal ins Baulückenkataster zu schauen. Denn für ein dauerhaft bewohntes kleines Haus brauchen wir ein Grundstück, das für den Wohnungsbau zugelassen ist.

In Kiel gibt es den Wohnbauflächenatlas. Dort sind alle Flächen im Stadtgebiet eingezeichnet, die für den Wohnungsbau geeignet sind, aber noch nicht bebaut wurden. Nach unserer ersten Anfrage ans Stadtplanungsamt kam allerdings die Ernüchterung: alle städtischen Flächen, die im Wohnbauflächenatlas mit LHK als Eigentümer gekennzeichnet sind, werden immer offiziell ausgeschrieben auf der Webseite kiel.de/Immobilien. Warum genau, das von uns angefragte Gebiet, nicht ausgeschrieben wurde, teilte man uns nicht mit. Daher bleibt nun nur noch die Chance, Flächen anzufragen, die private Eigentümer haben. Allerdings kann auch hier nur die Anfrage ans Stadtplanungsamt geschickt werden und die leiten unsere Kontaktdaten an die Eigentümer weiter. Datenschutzgründe und so. Ob die sich dann bei uns melden, bleibt abzuwarten.

Unser Ziel ist es im Randgebiet von Kiel eine Pachtfläche zu finden, auf der wir bauen können. Da wir uns kein Auto anschaffen wollen, sollte der Weg nach Kiel mit Rad, Bahn oder Bus möglich sein. Also, wer etwas hört oder wen kennt, wir sind für alle Hinweise dankbar!

Gratis-Onlinekurs zum Klimaschutz

Im Lockdown haben wir ja alle etwas mehr Zeit. Wer noch eine sinnvolle Weiterbildung sucht, dem empfehle ich die kostenlose Online-Vorlesung KlimaMOOC. Das tolle: die Webinare sind aufgezeichnet und können jederzeit aufgerufen werden. Unter den Keyspeakern ist auch der Kieler Wissenschaftler Prof. Dr. Mojib Larif vom GEOMAR.

Die Online-Vorlesung ist ideal für alle, die sich auf verständliche Weise von Wissenschaftlern die Zusammenhänge rund ums Thema Klimawandel erklären lassen wollen. Zum Vertiefen der Inhalte gibt es zudem kleine Aufgaben und ein Forum, in dem man sein Wissen teilen kann.
Dieses Angebot gibt es schon seit 2019. Doch ist nach wie vor aktuell. Es wurde von dem Deutschen Klima-Konsortium und WWF konzipiert.

www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/klima-mooc

Saisonal essen: Rosenkohl und panierter Sellerie

Vegan, saisonal und regional – dieses Gericht erfüllt wohl alle Kriterien. Kartoffeln, Rosenkohl und Möhren mit knusprig paniertem Selleriescheiben dazu eine dunkle Pilz-Bratensauce.

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Die billige Wiedergutmachung?

Es fühlt sich an wie ein Geständnis: Ich bin dieses Jahr dreimal selbst mit einem geliehenen Auto gefahren. Insgesamt 657km, das macht ca. 73 kg CO2-Emissionen. Anbieter wie atmosfair bieten an, bestimmte CO2-Mengen zu kompensieren. Aber als Mindestmenge werden 230kg CO2 vorgegeben. Der Preis dafür beträgt 6 Euro. Kann das wirklich stimmen? Ich bin entsetzt, dass Wiedergutmachung so billig ist. #unbezahlteWerbungDurchFirmennennung

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