Jede Fastenkur ist anders

Zweimal im Jahr gönne ich mir eine ausgiebige Fastenzeit. Meine Methode: 7 Tage Fasten nach Buchinger. Dafür nehme ich mir extra Urlaub, denn für mich geht es nicht nur um den Verzicht auf feste Nahrung, sondern auch um das Abwerfen von seelischem Ballast.

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Filzpuschen mit Naturlatex-Sohle

Vor einer Weile hab ich mir Filzpuschen gestrickt, die aber schnell Löcher auf der Unterseite bekamen. Da meine Versuche eine feste Sohle anzunähen immer daran scheiterten, dass sich die Nähte nach einiger Zeit auflösten, hab ich nun eine langfristige Lösung gefunden. Ich habe einfach flüssiges Naturlatex auf die Sohle aufgetragen. Nun sind die Puschen rutschsicher und gehen auch nicht mehr so schnell kaputt.

Kostenfreie Anleitungen zum Stricken von Filzschuhen gibt es zum Beispiel auf www.ravelry.com

Da für die Sohle nur eine kleine Menge Naturlatex benötigt wird, empfehle ich über Tauschgruppen oder Kleinanzeigen nach Restmengen zu suchen, anstatt eine große Flasche neu zu kaufen.

Strumpfhosen verstärken

Wer Baumwollstrumpfhosen oder Thermostrumpfhosen trägt, kennt vermutlich das Problem, dass mit der Zeit entweder an Ferse, Zehen oder im Schritt der Stoff dünner wird. Es lohnt sich schon rechtzeitig auf solche Stellen zu achten und sie dann zu verstärken, damit kein Loch entsteht.

Gerade Baumwollstrumpfhosen eignen sich hervorragend, um sie mit gleichfarbigen Garn zu verstärken. Einfach in Webtechnik, also einen Faden drüber einen drunter, die Stopfwolle in dem dünnen Bereich führen. Das funktioniert am besten, wenn sich die Baumwollfäden noch nicht so extrem geweitet haben. Einfach mal darauf achten und frühzeitig reparieren, dann bleibt die Lieblingsstrumpfhose auch länger heil.

Wie viel virtuelles Wasser verbrauchst du?

Heute, 22. März 2021, ist internationaler Wassertag. Dieses Jahr lautet das Motto „Valuing Water“. Es lohnt sich also mal genauer hinzuschauen, wie viel Wasser jeder von uns verbraucht. Dabei gilt es nicht nur auf den Wasserzähler zu schauen, sondern sich auch mit dem „virtuellen Wasser“ zu beschäftigen. Dieses wird bei der Produktion von Waren benötigt. Also je nachdem was wir konsumieren, ist unser virtueller Wasserbedarf größer oder kleiner.

Laut Bundesumweltamt hat ganz Deutschlands einen Wasserfußabdruck von rund 117 Milliarden Kubikmeter Wasser pro Jahr. Das entspricht einem täglichen Wasserverbauch von 3900 Liter pro Einwohner und Einwohnerin.

Auf der Webseite http://aquapath-project.eu/calculator-ge/calculator.html gibt es einen Rechner für den persönlichen Wasserverbrauch. Das Projekt Aquapath bietet auch viele weitere Informationen dazu, wie der eigene Wasserkonsum verringert werden kann.

Algen auf dem Teller –
eine gute Idee?

Bisher kannte ich Algen nur in Form von Nori-Algen im Sushi oder als Zusatz bei Karottenlachs. Doch die Vielfalt der Algenküche ist viel größer. Es gibt getrocknete Algenflakes, Algenspaghetti oder auch Meeresalgensalat. Doch wie sieht die Umweltbilanz von Algen aus? Ich habe mit der Kieler Meeresbiologin Dr. Inez Linke von oceanBASIS gesprochen. #unbezahlte Werbung

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Pioneers of Change Online-Kongress

Heute startet der kostenfreie Online-Summit „Pioneers of Change“. Vom 11. bis 23. März werden täglich drei Videos für 48 Stunden freigeschaltet, in denen Menschen ihre Ideen und Projekte zum Thema umweltfreundliche Zukunft vorstellen. Es werden nicht nur Fakten zum Klimawandel erklärt, sondern auch bereits gelebte oder geplante Lösungen näher betrachtet. Die Teilnahme am Summit soll Mut machen und inspirieren, selbst Teil des Wandels zu werden.

Anmeldung über https://pioneersofchange-summit.org/

Saisonal essen: Gebratene Pilze und Ofenkürbis

Hokkaido-Kürbis teilen, Kerne entfernen und in Streifen schneiden. Die Schale kann dran bleiben. In einer Schüssel mit Öl schwenken und dann auf ein Backblech geben. Ungefähr 15-20 Minuten bei 200 Grad im Ofen garen. Wenn die Kürbisspalten fertig sind, auf einen Teller geben und mit einem Dressing aus Sesammus (Tahin) und Zitronensaft beträufeln. Geröstete Kürbiskerne verleihen dem Ganzen noch etwas mehr Biss.

Für die Pilze Champignons mit Zwiebeln in der Pfanne braten. Wer mag, kann etwas Hafersahne dazugeben. Als Kräuter mag ich ganz gern Thymian an den Pilzen. In diesem Fall hatte ich noch Lauchzwiebeln eingefroren und sie als farbiges Topping mit dazugegeben. Das Auge isst ja mit, und nur ein bunter Teller ist eine gesunde Mahlzeit ;)

Kostenfreier vhs-Kurs zum Klimawandel

Der Kieler Meteorologe Dr. Tobias Bayr vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung ist am Donnerstag, 28. März, um 18 Uhr in einem Förde-Volkshochschulkurs der Gesprächspartner von Kati Luzie Stüdemann. Thema des digitalen Kurses ist „Klimawandel vor der Haustür“.

Die kostenfreie Anmeldung zum Kurs ist über die Webseite der Förde-vhs möglich: https://www.foerde-vhs.de/9/kurs/Die-digitale-Wundertuete-III-Klimawandel-vor-unserer-Haustuer/21F11263W#inhalt

Videotipp: Was die Wissenschaft über den Klimawandel weiß…

Ich möchte euch eine zweiteilige Doku aus der ARD-Mediathek empfehlen. Mai Thi Nguyen Kim und Caroline Wiemann erklären dabei, was die aktuellen wissenschaftlichen Fakten und Unsicherheiten zum Thema Klimawandel sind. Einige kennen Mai vielleicht auch vom unterhaltsamen #maiLab-Format, bei dem sie es schafft, auch komplexe Themen verständlich und mit einer Portion Spaß zu erklären.

Teil 1: Klimawandel: Was die Wissenschaft wirklich weiß (…und was nicht)

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-die-wissenschaft-wirklich-weiss-und-was-nicht-1-2/

Teil 2: Klimawandel: Was wir tatsächlich tun können

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/doku-und-reportage/klimawandel-was-wir-tatsaechlich-tun-koennen-2-2

Saisonal essen: Feldsalat mit Rote Bete und Walnüssen

So simpel und doch so lecker: Feldsalat mit Rote Bete. Auch im Winter muss man nicht auf Salat verzichten, denn Feldsalat hat jetzt Saison. Dazu einfach eine Knolle Rote Bete im Stück und mit Schale kochen. Dauert länger, aber es bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Nach dem Kochen schälen und in Stücke schneiden. Auf den Salat legen, dazu ein paar Walnusskerne. Beim Dressing gibt es viele Möglichkeiten, ich mag ganz gerne eine Mischung aus Leinöl, Olivenöl, Pfeffer, Salz und fruchtigen Essig.

Noch ein Tipp: Das Rezept schmeckt auch super mit knusprig gebratener Pastinake.

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