Der stille Blog

Warum ist hier auf dem Blog eigentlich so wenig los? Diese Frage erreichte mich vor kurzem. Ganz ehrlich: Im Moment brauche ich mehr Offline-Zeit. Zudem hat sich mein aktueller Fokus etwas verschoben. Nachhaltigkeit ist nach wie vor elementar in meinem Leben, aber das Thema „Ernährung als Medizin“ ist gerade sehr viel präsenter.

Fördegrün gibt es nun schon 6 Jahre. Es gab viele Neuentdeckungen, Erfahrungsberichte und kleine und große Schritte zum Grünwerden. Ich würde nicht sagen, dass die „Entwicklung“ abgeschlossen ist, aber ich komme oft an den Punkt, wo für mich Nachhaltigkeit so selbstverständlich ist, dass ich schon gar nicht mehr darüber schreiben möchte. Ist es nicht klar, dass jeder so viel Müll vermeiden sollte, wie möglich? Dass Kleidung und Gebrauchsgegenstände nur Second Hand Sinn machen? Dass Bio-Lebensmittel immer die bessere Wahl sind? Eure Nachfragen haben mir gezeigt, dass doch noch Bedarf an neuen Artikeln besteht. Vielleicht muss ich beginnen, meinen Alltag neu zu betrachten. Was mache ich schon lange, habe es aber noch nicht auf dem Blog geteilt? Ich hab tatsächlich schon ein paar Ideen dazu. Und vielleicht ist ja das Thema „Ernährung als Medizin“ auch im Kontext von Nachhaltigkeit interessant.

Lesetipp: All you need is less

Der Titel dieses Buches „All you need is less – Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht“ hat mich als Minimalistin sofort angesprochen, zudem kommt noch dass ich einen der Autoren bereits kenne. Niko Paech habe ich 2016 auf der Utopikon in Berlin gesehen und einen Vortrag von ihm gehört, zudem hab ich sein Buch „Befreiung vom Überfluss“ gelesen. Daher war ich gespannt, was er in seinem aktuellsten Werk so schreibt und vor allem wie das mit Buddhismus zusammenpasst – dem Schwerpunkt des anderen Autoren Manfred Volkers.

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Weicher Stoff für die Nase

Jeder kennt es, wenn die Nase läuft und wir öfter am Tag Taschentücher benutzen, wird die Nase von der Reibung ganz rot und tut weh. Ganz anders ist es da mit weichen Stofftaschentüchern aus Baumwolle. Viele werden jetzt sagen: Bäh, wie unhygienisch. Doch stimmt das überhaupt?

Ich nutze seit Jahren Stofftaschentücher, wechsle sie täglich, wasche sie bei 60 Grad und bügele sie. Und genau das macht es auch hygienisch – bestätigt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf seiner Webseite infektionsschutz.de. Die Tücher hab ich teilweise geschenkt bekommen, aber auch Gebrauchte im Glückslokal oder bei Stöbern & Wohnen (einem Laden, der Gegenstände aus Haushaltsauflösungen verkauft) gefunden.

Im täglichen Umgang finde ich die Tücher richtig angenehm. Aber wenn ich wirklich mal richtig verschnupft und krank bin, steige ich meistens auf das weiche WC-Papier von Goldeimer um. Denn ich sehe es nicht ein, Einwegtaschentücher in kleinen Plastikverpackungen zu kaufen. Eine Toilettenpapierrolle ist da viel ergiebiger und spart eine Menge Müll.

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Blitzblank dank Kupfertuch

Wasserhähne haben eigentlich immer Kalkflecken. Jeder Wassertropfen hinterlässt quasi eine Spur. Nervig und nicht besonders ansehnlich. Lange hab ich mit Hausmitteln versucht, die Flecken wegzuschrubben. Doch das war oft anstrengend und nur wenig erfolgreich. Bis ich Kupfertücher und Kupferschwämme entdeckte. #unbezahlteWerbung

Sie reinigen fast magisch die Armaturen. Ich muss nur ganz wenig Druck ausüben und kann sogar stark vernachlässigte Putzstellen in ein paar Sekunden wieder blitzblank kriegen. Ich bin echt so froh, dass ich diese geruchsfreie, umweltschonende und leichte Art der Kalkfleckenbekämpfung gefunden habe.

Achja, Kupferschwämme sind natürlich auch für Edelstahltöpfe bestens geeignet, um vertrocknetes oder eingebranntes Essen abzuschrubben. Erhältlich sind Kupferschwämme und -tücher bei unverpackt. #EinHochAufKupfer

Die Fusselrolle zum Wiederverwenden

Wir haben seit Mai 2019 einen flauschigen Mitbewohner: unser Kater Joschi. So schön sein weiches, kuschliges Fell auch ist, es ist einfach überall. Oft sind Fusselrollen die erste Wahl, um die Tierhaare zu entfernen, doch der ganze Müll, der entsteht, hat mich von Anfang an gestört. Daher hab ich nach einer Alternative gesucht und eine Fusselrolle gefunden, die ganz ohne Müll auskommt. #unbezahlteWerbung

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Buchtipp: Alles könnte anders sein

Es gibt tonnenweise Informationen rund um den Klimawandel, immer wieder werden die Menschen in den Medien damit konfrontiert. Nicht zuletzt, weil Greta so präsent ist. Doch die Masse der Menschen zeigt sich nicht mal beunruhigt, …anscheinend fehlt der Wille zur Veränderung. Das Buch „Alles könnte anders sein“ vom Philosophen Harald Welzer zeichnet eine Utopie einer Welt, in der wir die Umweltprobleme in den Griff kriegen und ganz nebenbei auch viele andere gesellschaftliche Themen bewältigen. #unbezahlte Werbung

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Lokale Ideen für eine bessere Welt

Seit 2012 gibt es den Ideenwettbewerb Yooweedoo. Teilnehmen können Projekte mit nachhaltigen Ideen, als Gewinn gibt es Coachings und eine Startförderung von bis zu 2000 Euro. Noch bis 6. März kann jeder online abstimmen, welches Projekt gefördert werden soll. Aus Kiel treten dieses Jahr 22 Projekte im Ideenwettbewerb an. Im Folgenden möchte ich diese stichpunktartig vorstellen. Die Abstimmung und weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter www.yooweedoo.org/de/ideenwettbewerb/2020

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Fasten mit Blick aufs Klima

Diese Woche hat die Fastenzeit begonnen. Viele nutzen die Zeit bis Ostern, um sich von ungeliebten Gewohnheiten oder Genussmitteln wie Zucker, Alkohol oder Schokolade loszusagen. Andere konzentrieren sich darauf, klimaschädliche Tätigkeiten und Lebensmittel zu meiden.

Eine gute Hilfestellung in dieser Zeit ist die Aktion „Klimafasten“. Auf der Webseite www.klimafasten.de wird jede Woche ein spezieller Themenschwerpunkt näher betrachtet. Es geht um den CO2-Fußabdruck allgemein, das Thema Energie, Lebensmittelretten, Konsum und Mobilität sowie plastikfreies Leben.

Auch wenn diese Aktion von einer kirchlichen Initiative organisiert wird, halte ich die Impulse und Infos auf der Webseite für wertvoll. Verschaffen Sie doch einen Einblick in die Thematik, was umweltschädlich ist und welche Alternativen es gibt.

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Lesetipp: „Anständig essen“ von Karen Duve

Foto: Kiwi Verlag

Jeden Tag werde ich mit so vielen Fakten zum Thema Klimawandel, Ernährung und Gesundheit konfrontiert, dass es gar nicht so leicht fällt, immer die „beste“ Entscheidung zu treffen. Daher interessierte mich das Buch „Anständig essen“ von Karen Duve sehr, denn sie stellte sich diesem Dilemma und hielt ihre Expedition ins Reich der Vegetarier, Veganer und Frutarier informativ und unterhaltsam in einem Buch fest.

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Blick auf die Kosmetik – ist auch alles vegan?

Vegan leben bedeutet nicht nur vegan essen, sondern auch in anderen Bereichen auf tierfreie Produkte zu achten. Daher hab ich mir mal meine Naturkosmetik genauer angesehen. #unbezahlteWerbung

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