Achtsamer Umgang mit Textilien

Wer sorgsam seine Sachen pflegt, hat länger etwas davon – dieser Spruch trifft auf vieles zu. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege der Dinge nicht immer präsent, zumindest ist das bei mir der Fall. Daher habe ich mich auf die Suche nach Tipps für einen nachhaltigen Umgang mit Textilien gemacht und diese hier für euch zusammengestellt.

weiterlesen

Wenn Freunde fliegen

Beim Thema Flugreisen hört für viele das Engagement für den Klimaschutz auf. Seitdem ich vor 5 Jahren erfahren habe, wie schädlich das Fliegen wirklich ist, bin ich in kein Flugzeug mehr gestiegen. Doch nicht alle in meinem Umfeld lassen sich überzeugen, dass wir mit dem Fliegen aufhören müssen. Ich frage mich, wie man damit umgehen soll.

weiterlesen

Weniger Müll mit Katze

Die Überlegungen dauerten Jahre und nun haben wir vor ein paar Wochen einen Kater adoptiert. Joschi konnte in seinem Umfeld nicht mehr bleiben und der Zeitpunkt war wohl gekommen, trotz aller Zero-Waste- und Vegan-leben-Gedanken ein Tier aufzunehmen. Denn Katzen können nicht ohne Fleisch leben und dieses kommt in den meisten Fällen in Aluschälchen oder Dosen verpackt.

#KeineWerbungTrotzMarkennennung

weiterlesen

Nachhaltig Heiraten – Part #1 Einladung und Location

Im Oktober ist es soweit – ich werde heiraten. Natürlich möglichst umweltfreundlich. Nach und nach werde ich hier die einzelnen Elemente unserer Feier mit euch teilen und damit hoffentlich Anregungen geben, wie Feiern nachhaltig sein kann.

weiterlesen

Ein Blick ins Küchenregal

Möglichst wenig Verpacktes zu kaufen, ist eins meiner Ziele. Zum Glück gibt es in Kiel einen unverpackt Laden und auch bei Erdkorn gibt es eine unverpackt-Abteilung, die ich gern benutze, um Grundnahrungsmittel zu kaufen. Zur besseren Wiederverwendung habe ich um die Gläser Schilder mit Paketband geschnürt, auf denen der Inhalt steht. So weiß man immer, wie sich Risotto und Milchreis voneinander unterscheiden :)

Klar, meine Küche ist nicht komplett verpackungsfrei. Manchmal kommt es halt doch zu Käufen in anderen Supermärkten, weil die Entscheidung fürs Essen zu spontan gefällt wurde. Aber es ist ein Anfang. Wie ich kürzlich irgendwo in den sozialen Medien las:

We don´t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly

Anne Marie Bonneau

1. Kieler Müllsammeltag

Greenpeace Kiel organisiert am 25. Mai von 14-16 Uhr den ersten Kieler Müllsammeltag. Alle, die mitmachen wollen, können sich vorab im Greenpeace Büro melden. Die Sammelrouten werden dann online eingetragen und sind für alle sichtbar. Zangen und Müllsäcke können ausgeliehen werden.

Greenpeace Kiel, Ringstr. 71, 24114 Kiel
www.kiel.greenpeace.de
www.facebook.de/greenpeacekiel

Buchtipp: Das kann doch weg

Quelle: Integral Verlag

Bücher zum Thema Minimalismus bringen mir immernoch viel Inspiration, auch wenn ich schon seit über zwei Jahren an dem Thema dran bin. Dieses Buch wurde mir empfohlen. Es bietet sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene Minimalismus-Interessierte Anregungen.

weiterlesen

Gratis-Onlinekurs zum Klimaschutz

Wer Lust hat, sich auf verständliche Weise von Wissenschaftlern die Zusammenhänge rund ums Thema Klimawandel erklären zu lassen, dem empfehle ich die Online-Vorlesung KlimaMOOC vom
Deutschen Klima-Konsortium und WWF:

www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/klima-mooc

Müssen wir alle Aktivisten werden?

Kürzlich schaute ich mir den TED-Talk von Greta Thunberg an und hatte im Anschluss ein schlechtes Gewissen. Ich gebe ihr in allen Punkten Recht – wir brauchen Handlungen und nicht nur Hoffnung – aber tue ich selbst genug?

Auf die Straße gehen und demonstrieren, Leute aktiv ansprechen und Aktionen organisieren – all das tue ich nicht. Regelmäßig öffentlichkeitswirksame Posts verbreiten oder mich in politischen Organisationen einbringen – all das tue ich auch nicht. Schnell kam bei mir das Gefühl hoch, dass ich nicht genug tue. Aber warum eigentlich nicht?Eine große Rolle spielt für mich das tägliche Energielevel, was mir zur Verfügung steht. Es ist begrenzt, manchmal so stark, dass ich nicht mehr tue als arbeiten gehen und nach Hause. Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich keine Energie für den Klimaschutz aufbringen kann?

Auch das Unterlassen von Dingen kann Klimaschutz sein

In Gesprächen mit anderen Menschen fand ich heraus – ich tue nicht nichts. Ich fliege nicht, ich esse vegetarisch, aber auch viel vegan, ich versuche Plastik zu vermeiden – investiere Energie in verpackungsfreien Einkauf (Extratouren zu Geschäften mit eigenen Gefäßen), ich konsumiere bewusster und vorwiegend Second Hand. Ich nutze Ökostrom und streiche meine Wände mit ökologischer Farbe. Auch das Unterlassen von Dingen kann Klimaschutz sein“ – das Nicht-Fliegen, Nicht-Fleischessen, Nicht-Maßlos-Konsumieren. Die Wirkung ist vorwiegend im Privaten, ja. Aber ich merke auch, dass das authentische Vorleben dieses umweltbewussten Lebens dazu führt, dass Menschen in meinem Umfeld inspiriert werden.

Wir brauchen Leitfiguren wie Greta

Jemand sagte mir mal, dass es in Gruppenarbeiten verschieden Typen gibt: der Macher, der Planer, der Soziale oder der Kreative. Vielleicht ist es in der Klimaschutzbewegung auch so, im übertragenen Sinne. Es gibt die Aktivisten, die auf Demonstrationen gehen, laut und publikumswirksam agieren und es gibt die Multiplikatoren, die durch ihren Lebensstil im kleineren Kreis wirken. Mir ist klar, dass wir Vorbilder/Leitfiguren wie Greta Thunberg brauchen. Dass wir mehr Berichterstattung und Dramatik beim Thema Klimawandel brauchen. Es muss sich etwas ändern. Ich fange bei mir an und meinem kleinen Wirkungskreis, vielleicht wird er mal größer, in jedem Fall bin ich ein Teil des Wandels – auf meine eigene Art und Weise.

Im Rhythmus der Jahreszeit leben

Ruhe genießen, Kräfte sammeln, tief durchatmen – wer im Rhythmus der Jahreszeiten leben möchte, schaltet im Winter den Energiesparmodus ein. Großer Vorteil: Es gibt keinen Drang nach Neuem oder Veränderungen. Eine Zeit lang kann alles so bleiben, wie es ist. Wer sich auf diese Denkweise einlässt, bleibt entspannt und ärgert sich nicht so intensiv über die natürliche Müdigkeit, die einen aufgrund des Lichtmangels überkommt.

Warum muss am kalendarischen Jahresanfang alles geplant werden? Neues in Angriff genommen werden und vermeintlich schlechte Angewohnheiten überdacht werden? All dieser Optimierungsdruck und das mitten in einer Zeit, die von Natur aus als eine Zeit der Ruhe und Pause gedacht ist. Den ganzen Januar hab ich mir zu diesem Thema Gedanken gemacht, Bücher gelesen und Inspirationen gefunden. Sich von dem Druck des Außen/der Gesellschaft/der Werbung zu befreien, ist ganz im Sinne des Minimalismus, den ich lebe. Nicht das Außen bestimmt, wie ich mein Leben gestalte. Gerade durch das Verweigern von Konsum und Optimierungswahn ist viel mehr Gelassenheit in mein Leben gekommen. Umso mehr kann ich es jedem empfehlen, sich der Jahreszeit einfach hinzugeben.

Wer die Natur jetzt beobachtet, ganz besonders an so wunderschönen Tagen mit eisiger Luft und blauem Himmel, spürt beim Spaziergang, dass alles inne hält. Es ist okay, dass es gerade alles etwas langsamer läuft. Es ist okay, dass das eigene Tagespensum gerade kleiner ausfällt. Es ist Winter und das ist auch gut so. Der Tatendrang wird im Frühling mit den ersten farbig blühenden Pflanzen und hellgrünen Blätterknospen von ganz alleine wiederkommen. Die Kraft in uns schlummert nur, sie ist aber weiterhin da und das hilft, die müden Tagen in einem positiveren Licht zu sehen. Für mich geht es nicht darum, in kürzester Zeit viel zu schaffen. Ich möchte im Moment leben, und der Moment jetzt ist die Schönheit des Winters.