1. Kieler Müllsammeltag

Greenpeace Kiel organisiert am 25. Mai von 14-16 Uhr den ersten Kieler Müllsammeltag. Alle, die mitmachen wollen, können sich vorab im Greenpeace Büro melden. Die Sammelrouten werden dann online eingetragen und sind für alle sichtbar. Zangen und Müllsäcke können ausgeliehen werden.

Greenpeace Kiel, Ringstr. 71, 24114 Kiel
www.kiel.greenpeace.de
www.facebook.de/greenpeacekiel

Buchtipp: Das kann doch weg

Quelle: Integral Verlag

Bücher zum Thema Minimalismus bringen mir immernoch viel Inspiration, auch wenn ich schon seit über zwei Jahren an dem Thema dran bin. Dieses Buch wurde mir empfohlen. Es bietet sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene Minimalismus-Interessierte Anregungen.

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Gratis-Onlinekurs zum Klimaschutz

Wer Lust hat, sich auf verständliche Weise von Wissenschaftlern die Zusammenhänge rund ums Thema Klimawandel erklären zu lassen, dem empfehle ich die Online-Vorlesung KlimaMOOC vom
Deutschen Klima-Konsortium und WWF:

www.oncampus.de/weiterbildung/moocs/klima-mooc

Müssen wir alle Aktivisten werden?

Kürzlich schaute ich mir den TED-Talk von Greta Thunberg an und hatte im Anschluss ein schlechtes Gewissen. Ich gebe ihr in allen Punkten Recht – wir brauchen Handlungen und nicht nur Hoffnung – aber tue ich selbst genug?

Auf die Straße gehen und demonstrieren, Leute aktiv ansprechen und Aktionen organisieren – all das tue ich nicht. Regelmäßig öffentlichkeitswirksame Posts verbreiten oder mich in politischen Organisationen einbringen – all das tue ich auch nicht. Schnell kam bei mir das Gefühl hoch, dass ich nicht genug tue. Aber warum eigentlich nicht?Eine große Rolle spielt für mich das tägliche Energielevel, was mir zur Verfügung steht. Es ist begrenzt, manchmal so stark, dass ich nicht mehr tue als arbeiten gehen und nach Hause. Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich keine Energie für den Klimaschutz aufbringen kann?

Auch das Unterlassen von Dingen kann Klimaschutz sein

In Gesprächen mit anderen Menschen fand ich heraus – ich tue nicht nichts. Ich fliege nicht, ich esse vegetarisch, aber auch viel vegan, ich versuche Plastik zu vermeiden – investiere Energie in verpackungsfreien Einkauf (Extratouren zu Geschäften mit eigenen Gefäßen), ich konsumiere bewusster und vorwiegend Second Hand. Ich nutze Ökostrom und streiche meine Wände mit ökologischer Farbe. Auch das Unterlassen von Dingen kann Klimaschutz sein“ – das Nicht-Fliegen, Nicht-Fleischessen, Nicht-Maßlos-Konsumieren. Die Wirkung ist vorwiegend im Privaten, ja. Aber ich merke auch, dass das authentische Vorleben dieses umweltbewussten Lebens dazu führt, dass Menschen in meinem Umfeld inspiriert werden.

Wir brauchen Leitfiguren wie Greta

Jemand sagte mir mal, dass es in Gruppenarbeiten verschieden Typen gibt: der Macher, der Planer, der Soziale oder der Kreative. Vielleicht ist es in der Klimaschutzbewegung auch so, im übertragenen Sinne. Es gibt die Aktivisten, die auf Demonstrationen gehen, laut und publikumswirksam agieren und es gibt die Multiplikatoren, die durch ihren Lebensstil im kleineren Kreis wirken. Mir ist klar, dass wir Vorbilder/Leitfiguren wie Greta Thunberg brauchen. Dass wir mehr Berichterstattung und Dramatik beim Thema Klimawandel brauchen. Es muss sich etwas ändern. Ich fange bei mir an und meinem kleinen Wirkungskreis, vielleicht wird er mal größer, in jedem Fall bin ich ein Teil des Wandels – auf meine eigene Art und Weise.

Im Rhythmus der Jahreszeit leben

Ruhe genießen, Kräfte sammeln, tief durchatmen – wer im Rhythmus der Jahreszeiten leben möchte, schaltet im Winter den Energiesparmodus ein. Großer Vorteil: Es gibt keinen Drang nach Neuem oder Veränderungen. Eine Zeit lang kann alles so bleiben, wie es ist. Wer sich auf diese Denkweise einlässt, bleibt entspannt und ärgert sich nicht so intensiv über die natürliche Müdigkeit, die einen aufgrund des Lichtmangels überkommt.

Warum muss am kalendarischen Jahresanfang alles geplant werden? Neues in Angriff genommen werden und vermeintlich schlechte Angewohnheiten überdacht werden? All dieser Optimierungsdruck und das mitten in einer Zeit, die von Natur aus als eine Zeit der Ruhe und Pause gedacht ist. Den ganzen Januar hab ich mir zu diesem Thema Gedanken gemacht, Bücher gelesen und Inspirationen gefunden. Sich von dem Druck des Außen/der Gesellschaft/der Werbung zu befreien, ist ganz im Sinne des Minimalismus, den ich lebe. Nicht das Außen bestimmt, wie ich mein Leben gestalte. Gerade durch das Verweigern von Konsum und Optimierungswahn ist viel mehr Gelassenheit in mein Leben gekommen. Umso mehr kann ich es jedem empfehlen, sich der Jahreszeit einfach hinzugeben.

Wer die Natur jetzt beobachtet, ganz besonders an so wunderschönen Tagen mit eisiger Luft und blauem Himmel, spürt beim Spaziergang, dass alles inne hält. Es ist okay, dass es gerade alles etwas langsamer läuft. Es ist okay, dass das eigene Tagespensum gerade kleiner ausfällt. Es ist Winter und das ist auch gut so. Der Tatendrang wird im Frühling mit den ersten farbig blühenden Pflanzen und hellgrünen Blätterknospen von ganz alleine wiederkommen. Die Kraft in uns schlummert nur, sie ist aber weiterhin da und das hilft, die müden Tagen in einem positiveren Licht zu sehen. Für mich geht es nicht darum, in kürzester Zeit viel zu schaffen. Ich möchte im Moment leben, und der Moment jetzt ist die Schönheit des Winters.

Kleidung wertschätzen

Im Laufe der Zeit werde ich im Reparieren von Wäsche immer besser. Kürzlich hab ich ein paar Socken geflickt. Einige fragen sich vielleicht, warum ich das mache, wo Socken doch so günstig sind. Nun 1. ich mache es gerne 2. ich nehme mir die Zeit dafür und 3. so günstig sind fairproduzierte Socken gar nicht.

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Kaffeesatz als Geruchsstopp

Gerade Winterschuhe können schon mal etwas muffig riechen, sitzt man mit ihnen ja auch stundenlang im Büro oder in anderen Innenräumen, in denen es eigentlich zu warm für die Schuhe ist. Als guter Geruchstopper habe ich nun Kaffeesatz ausprobiert und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 

Ich habe einfach das benutzte Kaffeepulver trocknen lassen und in eine alte Socke gefüllt, diese dann über Nacht in den Schuh gehängt. Am nächsten Tag roch der Schuh nur noch angenehm nach Kaffee. 

Das gleiche funktioniert auch mit Natron, einfach normales Natronpulver in eine Socke füllen und in den Schuh legen. 

Den Tipp mit dem Kaffee und Natron hab ich von smarticular: https://www.smarticular.net/schuhgeruch-natuerlich-entfernen-schuhdeo-duftkissen/

Faire Haargummis

Kürzlich entdeckte ich in einem Berliner unverpackt Laden faire Haargummis. Sie sind einzeln erhältlich oder im Glas. #WerbungDurchProduktnennung

Sie bestehen aus 90% Bio-Baumwolle und 10% Lycra. Hergestellt werden die Haargummis in Augsburg, also in Deutschland.  Es gibt die Haargummis auch mit unterschiedlichen Gerüchen, ich hab Lavendel genommen.

Da auch ich, wie viele andere, ständig Haargummis suche, weil ich sie verlegt oder verloren habe, suchte ich nach einer guten Alternative. Ich hab langes und dichtes Haar, oft sind Zopfgummis schnell ausgeleiert und halten die Haare nicht mehr ausreichend fest im Zopf. 

Bei den Fairhair-Gummis fällt mir positiv auf, dass sie meine Haare gut halten. Auch beim Pferdeschwanz sind sie ausreichend fest und dehnen sich nicht tagtäglich weiter. Sie rutschen auch nicht so leicht vom Handgelenk, da sie ihre Form gut behalten. Ich hatte mir ein Glas mit 7 Stück gekauft und aus Neugier mit Lavendel-Duft. Im Glas ist ein Duftsäckchen, die Haargummis an sich riechen bei längerer Benutzung nicht mehr. Ist also ziemlich sinnfrei einen Duft für ein Haargummi anzupreisen.

Weitere Informationen bekommt ihr beim Hersteller: https://degreeclothing.de/produkt/haargummi-fair-hair-ecru/ 

Köstliches zum 1. Advent

Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet, vielleicht schon der erste Glühwein getrunken und im besten Fall auch schon die ersten Plätzchen gebacken – Es kommt immer mehr weihnachtliche Stimmung auf. 

Pünktlich zum ersten Advent hab auch ich die Wohnung in den Duft frisch gebackener Kekse gehüllt. Es gibt veganes Spritzgebäck und Doppelkekse mit Marmeladenfüllung und Puderzuckertopping sowie selbstgemachte Marzipankugeln mit dunkler Kuvertüre umhüllt. 

Ich wünsche allen Lesern eine schöne, besinnliche Adventszeit mit viel Vorfreude auf die Festtage und tollen Geschenkideen, die aus dem Herzen kommen.

Nachhaltiges Stricken – geht das?

Viele fragen sich jetzt vielleicht: wieso ist Stricken nicht nachhaltig? Nun, die Wolle ist das eine Problem. Die Nadeln das andere.

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