Ringelblumensalbe selbst gemacht

Salben selbst herzustellen ist ziemlich einfach. Man braucht nur Öl, Sheabutter und Bienenwachs. Auf das richtige Verhältnis kommt es an, hier eine Anleitung. weiterlesen

Glücksgriff: Espressokanne

Vor kurzem hab ich im Glückslokal eine Espressokanne gefunden – ein wahrer Glücksgriff! Schon länger hatte ich so eine Kanne auf meiner Wunschliste mit Dingen, die ich gerne hätte, aber kein Geld ausgeben möchte. weiterlesen

Papier nachhaltig nutzen

Auch wenn viele Rechnungen und wichtige Dokumente heutzutage online verschickt werden, so wird immer noch viel gedruckt. Papier wird allgemeinhin als selbstverständlich und endlos vorhanden betrachtet. Dabei ist zur Herstellung nicht nur Holz, sondern auch eine Menge Wasser und Energie notwendig. Wertvolle Ressourcen unserer Erde. Vor allem Unternehmen und Organisationen, die viel Öffentlichkeitsarbeit machen, drucken ihre Plakate, Flyer und Infobroschüren in hoher Stückzahl. Zum Glück gibt es immer mehr Druckereien, die klimaneutrales Drucken anbieten. Aber worauf sollte man am besten achten?

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Heilfasten – der natürliche Reset

Dass Fasten dem Körper und dem Geist hilft, sich von Unnötigem zu lösen und Schadstoffe auszuspülen, ist in vielen Kulturen seit langer Zeit bekannt. In der heutigen Zeit essen wir viel zu viel und ständig, viele bekommen Krankheiten oder fühlen sich einfach nicht so energiegeladen. Auch ich bin Teil dieser Essenskultur. Gerade habe ich eine 7-tägige Heilfastenzeit gemacht und möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

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Buchtipp: Wir sind dran

Foto: Gütersloher Verlag
Der Club of Rome ist mir erst wirklich präsent geworden, als ich auf Arbeit ein Interview mit Dr. Mojib Latif führte, der letztes Jahr zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft vom Club of Rome wurde. Der Club of Rome möchte die Menschen dazu bewegen, nachhaltiger zu leben. Daher bringen sie regelmäßig Publikationen heraus, die die Erkenntnisse der Mitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenfassen und die Bevölkerung aufrütteln sollen. Neueste Veröffentlichung ist das Buch „Wir sind dran – Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“.

Die Denkweise muss sich ändern
Ein Umdenken in der Lebensweise ist unbedingt notwendig. Nur Verzicht zu predigieren, motiviert nicht die Masse, um endlich umweltfreundlicher zu leben. Doch das Ändern der Denkweise braucht Zeit. Der Club of Rome vergleicht es mit der Zeit der Aufklärung, die zwei Jahrhunderte brauchte, bis sie eine Änderung hervorrufte. Mit Rationalität und wissenschaftlichen Methoden gelang es damals sich von damals von veralteten Regeln zu lösen. weiterlesen

Wie wird die Mobilität der Zukunft aussehen?

Wir leben in einem mobilen Zeitalter. Vielen fahren täglich mit dem Auto zur Arbeit, dort steht es 8 Stunden herum und wird dann zum Einkaufen oder Nach-Hause-Fahren nochmal bewegt. Höchst ineffizient und die heutigen Modelle sind überwiegend umweltschädlich. Das sehen wir ja aktuell an den überschrittenen Grenzen der Schadstoffbelastung in der Kieler Luft.
Es trifft aber nicht nur Privatleute die Schuld, auch Unternehmen, die ihre Waren in Lkw transportieren, statt auf Schienen, tragen zum Problem bei. Fahrverbote werden diskutiert. Erscheinen aber langfristig nicht die Lösung. Neue Techniken müssen her, die Automobilindustrie muss endlich mal Fahrzeuge entwickeln, die von Grund auf umweltfreundlichesind. Ich hab eine interessante Infografik zu diesem Thema gefunden:

Moos im Armaturenbrett
Ich finde es ganz gut zusammengefasst, was für Ideen es gibt und wo die Probleme noch liegen. Amüsant finde ich die Idee, dass Moos als ökologischer Luftfilter im Armaturenbrett verbaut sein soll.
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Aktion „Plastikfasten“

Am 14. Februar ist Aschermittwoch, das heißt, die Fastenzeit beginnt. Warum nicht mal versuchen, eine Zeit lang auf Plastik zu verzichten? Unter dem Stichwort #plastikfasten wird online zum Verzicht auf das umweltbelastende Material aufgerufen. Auch in Kiel wird die Aktion aufgegriffen. Der Zero Waste Verein lädt alle Kieler ein, sich am Plastikfasten zu beteiligen. Zur Einstimmung wird am 13. Februar um 20 Uhr der Film „Plastic Planet“ im Fahrradkinokombinat gezeigt.

Warum Plastikfasten? Laut BUND verbraucht Deutschland jährlich um die 12,6 Mio. Tonnen Plastik. Jeder kann dazu beitragen, diese Menge zu reduzieren. Wie der Plastikverzicht funktionieren kann, ist auf zahlreichen Blogs und Büchern nachzulesen, direkten Austausch mit Müllvermeidern aus der Umgebung ist beim Verein Zero Waste Kiel und seinen Stammtisch-Treffen möglich.

Lesetipps zum Thema Müllvermeidung:
Zero Waste Kiel: www.zerowaste-kiel.de
Plastikfrei-Beratung Heimathafen Herz aus Kiel: www.heimathafenherz.tumblr.com und www.facebook.com/heimathafenherz
Einfach Leben Blog aus Kiel: www.einfachleben.blog
Unverpackt Laden in Kiel: www.unverpackt-kiel.de

Bea Johnsons – französische Vorreiterin im Bereich Zero Waste: www.zerowastehome.com, das Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel „Einfach leben ohne Müll“ erschienen.
Shia Su Buch „Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün“
Trashless Society aus Hamburg: www.trashless-society.com

Rankwerk – Home Gardening

Wer gerne selbst ein bisschen Gemüse anbauen möchte, aber keinen Garten zur Verfügung hat, für den bleibt die Möglichkeit des Home Gardening. In den eigenen vier Wänden, zumeist auf kleinem Raum, lässt sich nichts anbauen? Weit gefehlt – das Kieler Projekt Rankwerk bietet nicht nur Saatgut an, sondern gibt auch Workshops, in denen gezeigt wird, wie jeder selbst gärtnern kann. weiterlesen

Unbedenklicher Kassenbon?

Die üblichen Kassenbons sind quasi Sondermüll. Viele denken vielleicht, dass ein Kassenbon normales Papier ist und ins Altpapier gehört. Dem ist aber nicht so. Denn in den meisten Fällen ist das Thermopapier, das mit Bisphenol A beschichtet ist. Diesem Stoff wird eine hormonähnliche Wirkung auf den Menschen nachgesagt. Landet der Bon im Altpapier und wird recycelt, existieren die schädlichen Stoffe weiter in den Endprodukten. Daher gehört der Kassenbon in den Restmüll. Kürzlich habe ich bei Erdkorn einen Ökobon nach dem Einkauf in die Hand gedrückt bekommen und mich dazu mal informiert. weiterlesen

E-Book-Empfehlung Klimarettung durch Nichtstun

Cover: Fischer Verlag

Vor kurzem hat mal jemand beim Minimalismus-Stammtisch die Frage gestellt, wie man es schaffen kann, weniger bzw. nichts zu tun. Ein paar Tage später fand ich eine mögliche Antwort in einem Beitrag auf dem Minimalismus-Blog Minimalkonzept zu diesem Thema. Mit der Buchempfehlung: „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ von Björn Kern.

In dem Buch beschreibt der Autor, wie ihm das Streben nach dem Nichtstun in verschiedenen Lebenslagen mal mehr oder weniger gelingt. Mit dem Ziel weniger tun zu müssen, kauft er sich ein Haus mit Garten. Allerdings ist es sehr baufällig und der Garten muss auch hergerichtet werden. Zuerst versucht er alleine alles zu renovieren, verbringt viel Zeit damit im Baumarkt Werkzeug zu kaufen und stundenlang Böden abzuschleifen. Dann macht er Bekanntschaft mit seinem Nachbarn, der beinahe autark nebenan wohnt, Hühner hält und sein Grundstück zur Selbstversorgung nutzt. Der Autor merkt, dass er nicht nur die Werkzeuge sondern auch das Wissen mit dem Nachbarn teilen kann und so viel Zeit und Muße sparen könnte. Und seine Zeit lieber auf der Bank unter dem Birnbaum am Ende seines Gartens verbringen kann – mit Nichtstun.

Das Buch ist sehr pointiert geschrieben und bringt den Leser so manches Mal zum Schmunzeln. Wie man sich anstellen kann und wie es einfacher geht, wird in den kurzen meist 2-seitigen Kapiteln auf den Punkt gebracht. Durch die feine Gliederung ist es sehr gut zum Zwischendurchlesen. Pro Kapitel/Überschrift kann man circa 5 Minuten Lesezeit einrechnen. Ich habe gut die Hälfte des Buches gelesen, bis ich zu dem Punkt kam, dass es mir zu kleinteilig und detailliert ist. Es hielt mich quasi von meinem Nichtstun ab. Die Kapitel beinhalten meist einen Alltagsaspekt, eine Anekdote, wie das Anlegen eines Beetes oder der Telefonakt mit 1 und 1, um den Anschluss umzumelden oder auch zu kündigen bis hin zum Paketbotenballett, wobei es darum ging „nur“ ein Paket anzunehmen, dass dann aber ohne Klingeln in die Filiale gebracht wurde. Es sind Geschichten, die jeder kennt und die viele schon zur Weißglut gebracht haben. Für mich wurde ein Muster klar und ich beschloss das Buch nicht bis zum Ende zu lesen. Ich übersprang einige Kapitel und las nur noch die letzten Kapitel, um das Fazit des Autors noch zu erfahren.

Zur Veranschaulichung möchte ich ein paar Stellen aus dem Buch zitieren:

„Offenbar stellt uns ds schiere Beenden einer Arbeit ohne sofortigen Neubeginn einer anderen Arbeit vor unlösbare Schwierigkeiten. […] Doch wie lässt sich diese Angst überwinden? […] Ob nach außen hin seltsam oder normal erscheint, was wir tun oder besser noch unterlassen, darf zu keiner Zeit interessieren. Schon gar nicht, ob es als fleißig gilt oder als faul. Wichtig ist also, nicht auf die anderen zu hören. Niemals. Auf die anderen zu hören kommt in keinem Moment in Frage. Die geballte Meinung der anderen ist für gelingendes Nichtstun Gift.“

„Manche Grüne missverstehen den Gedanken vom Nichtstun und üben Verzicht. Konsumverzicht. Autoverzicht. Flugreisenverzicht. Gelingendes Nichtstun setzt jedoch nicht auf Verzicht, gelingendes Nichtstun setzt auf das unermessliche Glück, das es bedeutet, den ganzen Mist nicht haben zu müssen.“

„Wer verzichtet, überlege ich, setzt eine Betroffenheitsmiene auf. Er macht sich klein, damit die Gesellschaft genesen kann. Wer nichts tut, geht genau andersherum vor. Er will vor allem sich selbst glücklich machen. Er macht sich nicht klein, er erkennt seine Bedürfnisse. Unter dem Birnbaum glücklich sein, das schadet zwar dem Weltklima nicht, doch ist die Klimarettung nur Nebeneffekt. Unterm Birnbaum ist es unglaublich angenehm, das Klima zu retten.“

Und so ergibt auch auch das Fazit des Buches bzw. die Botschaft, die ich darauf mitnehme: wer öfter mal nichtstut, schont das Klima.

Das E-Book ist in der Stadtbücherei Kiel bzw. der onleihe Zwischen den Meeren ausleihbar.

Guter Vorsatz – Ausmisten

Viele von uns leben im Überfluss – zu vieles schreit nach unserer Aufmerksamkeit. Zu viel Arbeit, zu viele Termine, zu viel Gerümpel. Eine Gegenbewegung zum Immer-mehr und Immer-weiter der Gesellschaft bietet der Minimalismus. In Kiel trifft sich seit über einem Jahr jeden Monat eine Gruppe von Freunden des Ausmistens und Loslassens. Jeder geht das Thema auf seine Weise an und jeder hat andere Bereiche, die ihn /sie interessieren und doch vereint alle das Ziel, etwas zu verändern, um mehr Zeit für das aufzubringen, was einen glücklich macht. Beim Minimalismus-Stammtisch tauschen sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen beim Aufräumen aus und geben sich Tipps, wie es gelingen kann, sich von etwas zu lösen, was einem nicht gut tut. Experimente wie Capsule-Wardrobe (das Auskommen mit 33 Kleidungsstücken pro Saison) oder Ideen zu Tiny Houses und Digitalem Nomadentum inspirieren und geben Motivation selbst noch einmal in sich zu gehen, um festzustellen, was man wirklich braucht. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um das Verschieben des Fokus, eine andere Zeiteinteilung und das Wahrnehmen der eigenen Lebenslust.
Wer Lust hat, sich auch mal inspirieren zu lassen, kann gerne zu den monatlichen Treffen immer am zweiten Mittwoch eines Monats um 19 Uhr in der Thinkfarm in der Alten Mu kommen. Zur Aufnahme in den E-mailverteiler, bei dem es eine Erinnerung kurz vor dem nächsten Stammtisch gibt, schreibt gerne an info@foerdegruen.de eine kurze Mail.
Der Stammtisch wird von Heimathafen Herz und Fördegrün organisiert.

Guter Vorsatz – mehr Klimaschutz

Im Rahmen es Masterplan 100% Klimaschutz will Kiel bis 2050 den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen um mindestens 95 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren und den Endenergieverbrauch halbieren. Hierzu fanden mehrere Bürger- und Expertenworkshops in diesem Jahr statt. Der Endbericht ist online zu finden unter www.kiel.de/klimaschutz

Das Projektteam hat dazu auch einen kleinen Film gedreht:

Nachhaltiger Advent

Weihnachtszeit ist Bastelzeit. Pünktlich zum ersten Advent hab ich meine minimalistische Weihnachtsdeko herausgeholt.

Neu ist in diesem Jahr der Upcycling-Weihnachststern aus abgebrannten Streichhölzern. Gefunden hab ich diese Idee vor ca. 2 Jahren auf Pinterest: https://www.pinterest.de/pin/472666923366096050/. Für die Umsetzung sammelte ich so lange Streichhölzer, bis es dieses Jahr endlich soweit war und ich loslegen konnte. Ich habe die Streichhölzer mit Flüssigkleber auf eine feste Pappe aufgeklebt.

Aus frisch gesammelten Tannengrün hab ich meinen Adventkranz gebunden. Die Grundlage dazu ist ein Ring aus Stroh, den ich vor Jahren mal gekauft hatte. Mit etwas grünem Draht fixiere ich das Tannengrün. Die Glitzerperlen sind auf schwarzem Draht aufgefädelt und werden in den Ring gesteckt und die silberne Sternkette drum herum gewickelt. Für die Kerzen hab ich dieses Jahr Gläser in verschiedenen Höhen in die Mitte gelegt und die Metallteller daraufgelegt. Die Kerzen hab ich, bis auf die rote, selbst gegossen aus Wachsresten. Wie das geht, könnt ihr in diesem Blogeintrag nachlesen: „Aus alt mach neu – Kerzen“

Am Fenster hab ich noch etwas Tannengrün mit Schleife auf ein Holzbrett gelegt. Am anderen Fenster hängt ein weiß-silberner Stern, wie in jedem Jahr.

 

Brennessel-Haarspülung gegen juckende Kopfhaut

Juckende Kopfhaut kann viele Ursachen haben. Häufiges Haarewaschen und Fönen führt meistens zu trockener und schuppiger Kopfhaut. Aber auch das Tragen von Mützen kann das Gleichgewicht der Kopfhaut beeinflussen. Bisher hab ich meine Haare so circa 2-3 Mal die Woche gewaschen, da sie schnell nachfetten. Ich wollte die Anzahl der Wäschen verringern, kam aber nicht so recht mit dem Aussehen der fettigen Ansätze klar. Daher recherchierte ich eine weitere Möglichkeit: Kräuterspülungen. weiterlesen

Alte Mu goes Zero Waste

Alte Mu Impuls-Werk e.V. hat sich vorgenommen, die erste müllfreie Gemeinschaft in Deutschland zu werden. Um Ideen für das Konzept zu sammeln, initiierte Heimathafen Herz die Zusammenarbeit zwischen Zero Waste Kiel e.V. und dem Alte Mu Impuls-
Werk e.V. in Form eines Visionstreffen „Alte Mu goes Zero Waste“.  weiterlesen